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Die Karten können und sollen gezielt zum Notenlernen verwendet weden. Übung 1: Drei bis fünf Notenkarten (nach Alter und Auffassungsgabe) werden als Tonleiter auf den Tisch oder den Notenständer am Klavier gelegt. Der Lehrer zeigt dem Schüler entsprechende Karten aus dem Stapel und läßt den Schüler die passenden Karten auf die Tonleiter legen (noch ohne Benennen der Notennamen). | ||
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Übung 2: Drei bis fünf Notenkarten und ein Schlüssel (je nach Alter und Auffassungsgabe) werden als Tonleiter auf den Tisch oder den Notenständer am Klavier gelegt. z.B. C-D-E, C-D-E-F oder C-D-E-F-G. Der Lehrer sagt dem Schüler die Namen in der Reihenfolge der Tonleiter, wobei er auf die entsprechende Karte zeigt. Dann läßt er den Schüler das gleiche tun, bis dieser die Notennamen in der Reihenfolge auswendig kann. Übung 3: Der Lehrer zeigt auf verschiedene Karten der Tonleiter und läßt den Schüler die Namen sagen. Der Schüler darf, wenn nötig, die Tonleiter aufsagen bis zur gefragten Note. Übung 4: Der Lehrer zeigt nacheinander auf verschiedene Karten der Tonleiter und läßt den Schüler die Noten am Instrument spielen. Bei dieser Übung können je nach dem gelegten Tonvorrat auch richtige Lieder gezeigt werden. Ein „Lied-Erkennungsratespiel“ ist bei den Kindern besonders beliebt. Übung 5: Der Lehrer zeigt entsprechende Karten aus dem restlichen Stapel (mit Schlüssel) und läßt den Schüler die Namen nennen. Der Schüler darf die Karten mit der noch offen liegenden Tonleiter vergleichen. Übung 6: Wie Übung 5 jedoch werden die Karten der Tonleiter verdeckt (umgedreht). Der Schüler muß sich die Tonleiter jetzt im Geiste vorstellen. Wenn der Schüler einen Fehler macht, wird die entsprechende Karte aus der Tonleiter, wenn nötig die ganze Tonleiter, aufgedeckt, um ihm diese noch einmal bewußt zu machen. Übung 7: Wie Übung 5, die Tonleiter wird jetzt aber ganz entfernt. Der Schüler muß die Noten jetzt aus dem Gedächtnis benennen können. Übung 8: (zum Selbststudium) Entsprechende Notenkarten werden auf die großen Karten gelegt, so daß der Notenname verdeckt wird. Nach Benennen der Note kann der Schüler nach Abheben der Karte selbst überprüfen, ob er die Note richtig erkannt hat. Der Schwierigkeitsgrad dieser Übungen kann durch hinzufügen von Karten ständig gesteigert werden, bis der Schüler alle Noten in beiden Schlüsseln mühelos beherrscht. Durch das Messen der Zeit, die ein Schüler für einen kompletten Kartensatz oder eine bestimmte Anzahl von Karten benötigt, kann der Fortschritt objektiv gemessen werden. Intervalle werden am besten dadurch gelehrt, daß mit den Karten das Intervall einschließlich allen dazwischenliegenden Tonleitertönen gezeigt wird. Durch einfaches Abzählen wird der Tonabstand sehr plastisch. Mit den Karten können natürlich auch melodische Tonfolgen gebildet werden, die der Schüler lesen oder vom Blatt spielen kann. Selbstverständlich kann auch das Spielen oder Finden der entsprechenden Tasten mit in die Übungen einfließen. Vor allem das Kreieren und Spielen eigener Melodien macht den Kindern viel Spaß. Ich will kreative Eltern und Musikpädagogen nicht reglementieren. Die genannten Übungen haben sich in meinem Unterricht als sehr erfolgreich erwiesen, was nicht heißen soll, daß es nicht noch andere Möglichkeiten gibt. Je mehr Kreativität hier einfließt, desto mehr Spaß macht die Arbeit sowohl dem Schüler, als auch dem Lehrer. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß und Erfolg mit dem „Noten-Quiz“. Haben Sie Fragen, Ideen, Tipps oder Anregungen? Haben Sie vielleicht eigene
Spielvarianten erfunden? Schicken Sie mir Ihre Erfahrungen mit dem Noten-Quiz
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Copyright © 1996 - 2006 Franz Titscher